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Vermeidung von Lebensmittelvergiftung

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Norovirus
Noroviren sind Auslöser für Entzündungen im Verdauungstrakt und Lebensmittelvergiftung. Verursacher sind meist rohe Meeresfrüchte oder das Erbrochene oder der Stuhl von infizierten Personen. Das unbehüllte Virus ist widerstandsfähig gegen Desinfektionsmittel.
Staphylococcus aureus
Diese Bakterien kommen häufig in den Schleimhäuten von Mensch und Tier vor. Zur Erkrankung kommt es meist, wenn nicht erhitzte Nahrungsmittel wie Brötchen, Salate oder Desserts von jemandem zubereitet werden, dessen Haut infiziert ist, was dazu führt, dass von Staphylococcus aureus produzierte Toxine in die Nahrung gelangen. Typische Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Unterleibsschmerzen.
Vibrio parahaemolyticus
Vibrio parahaemolyticus kommt in besonderer Salzwasserumgebung vor und führt zur Lebensmittelvergiftung bei nicht gut gekochten Meeresfrüchten wie Fisch und Schalentiere. Man kann diese Nahrung oft leicht waschen und den Virus damit töten, aber die Ansteckungsquote ist erhöht, wenn sie roh verzehrt wird. Symptome sind u.a. Durchfall, Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen für 2 bis 3 Tage.
Campylobacter
Campylobacter-Bakterien finden sich im Darm vieler Tiere und können durch kontaminiertes Fleisch, Milch oder Wasser übertragen werden. Das Bakterium selbst verträgt niedrige Temperaturen, wie sie z.B. in Kühlschränken herrschen (unter 4 Grad C). Bereits wenige Zellen können eine Infektion auslösen, deren Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall und Unterleibsschmerzen 2 bis 7 Tage lang anhalten.
Salmonella
Salmonellen sind häufig vorkommende Bakterien, die meist von Menschen, Nagetieren und Insekten von einem kontaminierten Nahrungsmittel auf andere Nahrungsmittel übertragen werden. Bei einer Salmonelleninfektion wird eine große Anzahl von Zellen aufgebaut, die selbst in widriger Umwelt überleben können. Symptome wie Durchfall werden meist mit Antibiotika behandelt.
E. coli 0157
Bereits 100 Bakterien von E. coli können zu Lebensmittelvergiftung führen. E. coli findet sich oft in schlecht gegarten Lebensmitteln oder wird bei der Benutzung der Toilette übertragen. Der Erreger produziert Vero-Toxin, das die Blutgefäßwände im Dickdarm zerstört und zu heftigen Unterleibsschmerzen führt.